Herzlichen Glückwunsch: Deutscher avanciert zum Vize-Präsidenten des Weltfondsverbands (IIFA)

24 Okt

Die „International Investment Funds Association“ (IIFA) hat Paul Schott Stevens, Chef des amerikanischen „Investment Company Institute“ (ICI) zu ihrem Präsidenten gewählt. Sein für zwei Jahre gewählter Stellverteter wurde in Rahmen der Hauptversammlung der IIFA, die in diesem Jahr im australischen Canberra stattfand, Thomas Richter. Er ist Geschäftsführer des Deutschen Fondsverbandes (BVI).

Die IIFA vertritt die Interessen der Fondsbranche weltweit und ist zentraler Ansprechpartner für globale Institutionen wie IOSCO, FSB oder OECD. Die IIFA-Mitglieder verwalten ein Vermögen von mehr als 32 Billionen US-Dollar.

Hauptanliegen der IIFA ist die Vermittlung zwischen Investmentwirtschaft, Politik und Aufsichtsbehörden sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investoren. Der deutsche Fondsverband BVI ist Gründungsmitglied der IIFA seit 1986.

Fazit: Der erste Mann ist ein Amerikaner, das war klar. Der zweite Mann ist ein Deutscher. Ein was? Ein Deutscher, – kein Brite, kein Schweizer, kein Kanadier. Die Wahl des ersten Deutschen zum Stellvertreter in fast 30 Jahren spricht vor allem für zwei Dinge: für eine wachsende Bedeutung der deutschen Fondsindustrie im internationalen Umfeld und eine hohe Wertschätzung der Person Thomas Richter und seines geleisteten Lobbyismus in den vergangenen Jahren. Man darf sich wünschen, in der Arbeit des Weltfondsverbandes zukünftig ein wenig von seiner Handschrift wiedererkennen zu können.

Bildquelle: www.bvi.de (Foto Thomas Richter)